{"id":4014,"date":"2025-10-22T07:43:54","date_gmt":"2025-10-22T05:43:54","guid":{"rendered":"https:\/\/twp-strafrecht.de\/?page_id=4014"},"modified":"2026-02-03T12:19:15","modified_gmt":"2026-02-03T11:19:15","slug":"was-tun-bei-einer-vorladung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/defenza.de\/de_de\/was-tun-bei-einer-vorladung\/","title":{"rendered":"Was tun bei einer Vorladung?"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; disabled_on=&#8220;off|on|on&#8220; admin_label=&#8220;Hero Section&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;0|0px|0px|0px&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row use_custom_gutter=&#8220;on&#8220; make_equal=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; width=&#8220;100%&#8220; max_width=&#8220;100%&#8220; custom_padding=&#8220;0px|0|0px|&#8220; use_custom_width=&#8220;on&#8220; width_unit=&#8220;off&#8220; custom_width_percent=&#8220;100%&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; 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Sie dient der Sachverhaltskl\u00e4rung in einem Ermittlungsverfahren oder einem Hauptverfahren. Eine Vorladung kann entweder als Beschuldigter oder als Zeuge erfolgen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Vorladung als Beschuldiger<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Als Beschuldigter eines Strafverfahrens gilt man, wenn objektiv ein <strong>Anfangsverdacht<\/strong> gegeben ist, dass man eine Straftat begangen hat und aus diesem Grund Ermittlungen seitens der Strafverfolgungsbeh\u00f6rden aufgenommen wurden. Die Einleitung eines solchen Ermittlungsverfahrens kann aus einer Strafanzeige resultieren oder entsprechend des strafrechtlichen Legalit\u00e4tsprinzips daraus, dass die Polizei von konkreten Hinweisen erf\u00e4hrt, die den Verdacht einer Straftat begr\u00fcnden. H\u00e4ufig stellt der Moment, in dem ein Brief mit einer Vorladung als Beschuldigter in einem Strafverfahren ankommt, den Zeitpunkt dar, in dem Sie von einem gegen Sie laufenden Strafverfahren erfahren.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Verhalten bei einer Vorladung als Beschuldigter<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Eine Vorladung als Beschuldigter erfolgt \u00fcber die Polizei oder die Staatsanwaltschaft. Zu einer polizeilichen Vorladung muss man grunds\u00e4tzlich nicht erscheinen. Als Beschuldigter in einem Strafverfahren hat man ein Recht auf Verweigerung der Aussage. Von diesem Recht Gebrauch zu machen, darf einem nicht zum Nachteil ausgelegt werden und davon sollte in nahezu jedem Fall Gebrauch gemacht werden. Selbst wenn Sie unschuldig sind, besteht die Gefahr einer Selbstbelastung durch eine Aussage. Hier gilt das altbekannte Sprichwort: \u201eReden ist Silber, Schweigen ist Gold.\u201c Auch das Absagen eines Vorladungstermins, den die Polizei festsetzt, oder die Angabe eines Grundes f\u00fcr die Absage, ist keine Pflicht. Dies wird jedoch oftmals von der Polizei durch entsprechende Formulierungen suggeriert.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Welches Verhalten gegen\u00fcber der Polizei oder Staatsanwaltschaft in der konkreten Situation am sinnvollsten ist, ist nicht immer leicht zu beurteilen. Egal ob schuldig oder unschuldig \u2013 kontaktieren Sie in jedem Fall einen Anwalt. Dieser kann sich f\u00fcr Sie bei der entsprechenden Beh\u00f6rde legitimieren und die Kommunikation \u00fcbernehmen, Akteneinsichtsgesuche stellen und verhindern, dass verheerende Fehler durch falsches Verhalten passieren. Eine Aussage, soweit diese sinnvoll ist, kann auch zu einem sp\u00e4teren Verfahrenszeitpunkt noch nachgeholt werden, in manchen F\u00e4llen bspw. auch nur schriftlich \u00fcber ihren Anwalt. Welches Verhalten sinnvoll ist, l\u00e4sst sich aber erst dann beurteilen, wenn man anhand der Ermittlungsakte die bisherigen Ergebnisse der Ermittlungen kennt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Sollte eine <strong>Vorladung von der Staatsanwaltschaft oder vom Gericht<\/strong> angeordnet worden sein, ist man grunds\u00e4tzlich dazu verpflichtet, zu Erscheinen. Eine solche Ma\u00dfnahme kann bei einem Fernbleiben trotz ordnungsgem\u00e4\u00df erfolgter Vorladung auch erzwungen werden. Auch wenn grunds\u00e4tzlich die Pflicht zum Erscheinen besteht, muss auch unter diesen Umst\u00e4nden nicht immer die Pflicht bestehen, eine Aussage zu machen. Allein zu Ihrer Person m\u00fcssen Sie auch als Beschuldigter Angaben t\u00e4tigen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Beschuldigtenvernehmung<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">In jedem Ermittlungsverfahren ist dem Beschuldigten gem\u00e4\u00df \u00a7 163a Abs. 1 Satz 1 der Strafprozessordnung (StPO) die M\u00f6glichkeit zu bieten, sich vernehmen zu lassen. F\u00fcr den Fall, dass \u2013 ratsamer Weise nur nach R\u00fccksprache mit einem Anwalt (!) \u2013 eine Aussage erfolgen soll, wird diese Vernehmung in der Regel von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft durchgef\u00fchrt. Hierbei wird der Beschuldigte zun\u00e4chst \u00fcber die ihm zur Last gelegte Tat informiert (\u00a7 136 Abs. 1 Satz 1 StPO) und \u00fcber seine Rechte und Pflichten belehrt (\u00a7 136 Abs. 1 Satz 2 StPO). Daraufhin folgt die Befragung zu den ihn gemachten Vorw\u00fcrfen. Dieses Gespr\u00e4ch wird in jedem Fall protokolliert. Erfolgt keine oder keine ordnungsgem\u00e4\u00dfe Belehrung, kann dies unter Umst\u00e4nden dazu f\u00fchren, dass eine Aussage im Ermittlungsverfahren in einem m\u00f6glichen sp\u00e4teren Prozess vor Gericht nicht verwertet werden darf.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Rechte und Pflichten als Beschuldigter<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Als Beschuldigter steht es einem frei, sich zu der Beschuldigung zu \u00e4u\u00dfern oder nicht zur Sache auszusagen.<\/strong> Dieses Recht folgt aus dem Rechtsstaatsprinzip und dient der Garantie eines fairen Strafverfahrens. Man ist nicht dazu verpflichtet, sich selbst zu belasten. Dies bedeutet auch nicht, dass man dadurch verd\u00e4chtig erscheint. Die Fragen von Ermittlern zielen h\u00e4ufig darauf ab, Beschuldigte zu einer bestimmten Aussage zu bewegen, weil die ermittelnden Personen aufgrund ihrer Vorahnungen und Erfahrungen \u2013 unserer Erfahrung nach \u2013 regelm\u00e4\u00dfig voreingenommen sind und eine bestimmte \u201eZielrichtung\u201c verfolgen. In einer ggfs. sp\u00e4ter folgenden Hauptverhandlung gilt der Grundsatz der freien Beweisw\u00fcrdigung, was bedeutet, dass Richter selbst dar\u00fcber entscheiden k\u00f6nnen, wie sie Aussagen w\u00fcrdigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dar\u00fcber hinaus hat man als Beschuldigter gem\u00e4\u00df \u00a7 137 Abs. 1 Satz 1 StPO in jeder Verfahrenslage das <strong>Recht auf das Hinzuziehen eines Verteidigers<\/strong>. Von diesem Recht Gebrauch zu machen ist zur Vermeidung von Fehlern und zur Sicherstellung der Wahrung der Rechte als Beschuldigter von immenser Bedeutung!<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Vorladung als Zeuge<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Bei Zeugen handelt es sich um Personen, die in einem Strafverfahren, in dem <strong>nicht gegen sie selbst ermittelt wird<\/strong>, eine Aussage \u00fcber ihre eigenen Wahrnehmungen und Erfahrungen machen k\u00f6nnen und sollen. Der Zeugenbeweis ist neben dem Urkunden-, Sachverst\u00e4ndigen- und Augenscheinbeweis eine von vier ma\u00dfgeblichen Beweism\u00f6glichkeiten in einem Strafverfahren. Dennoch gilt der Zeugenbeweis als einer der unsichersten, weil er durch subjektive Empfindungen gepr\u00e4gt ist. Zudem haben es Erinnerungen h\u00e4ufig an sich, dass sie umso mehr schwinden bzw. unklarer werden oder sich mit anderen Erlebnissen vermischen, desto mehr Zeit vergeht. Grunds\u00e4tzlich gilt aber jeder Mensch, unabh\u00e4ngig von seinem Alter oder geistigen Zustand, als zeugnisf\u00e4hig.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Verhalten bei einer Vorladung als Beschuldigter<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Sollten Sie <strong>eine Vorladung als Zeuge vom Gericht oder von der Staatsanwaltschaft<\/strong> bekommen, sind sie grunds\u00e4tzlich gem\u00e4\u00df \u00a7 48 Abs. 1 Satz 1 StPO dazu verpflichtet, zu dem Vernehmungstermin erscheinen. Andernfalls k\u00f6nnen Ihnen gem\u00e4\u00df \u00a7 51 Abs. 1 Satz 1 StPO die durch Ihr Ausbleiben verursachten Kosten auferlegt werden. Seit einer Gesetzes\u00e4nderung im Jahr 2017 kann auch die Polizei durch staatsanwaltschaftliche Anordnung Zeugen dazu verpflichten, zu einer Aussage zu erscheinen. Wurde die <strong>polizeiliche Vorladung<\/strong> als Zeuge jedoch nicht von der Staatsanwaltschaft veranlasst, sind Sie auch nicht dazu verpflichtet, den Termin wahrzunehmen oder ihn abzusagen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Zeugenvernehmung<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Einem Zeugen ist es gem\u00e4\u00df \u00a7 68b Abs. 1 StPO bei der Vernehmung gestattet, einen <strong>anwaltlichen Beistand<\/strong> mitzubringen. Dies ist deshalb wichtig, weil es nicht selten dazu kommt, dass es nach einer zeugenschaftlichen Aussage zu einer Beschuldigung im Strafverfahren kommt. Ein Anwalt kann dabei helfen, den Inhalt und Umfang der Aussage festzulegen und gegebenenfalls an den richtigen Stellen einschreiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Als Zeuge besteht nach \u00a7 55 Abs. 1 StPO ein <strong>Auskunftsverweigerungsrecht<\/strong>, wenn bei Beantwortung von Fragen f\u00fcr ihn selbst oder einen Angeh\u00f6rigen die Gefahr besteht, dadurch aufgrund einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit verfolgt zu werden. <strong>Angeh\u00f6rige<\/strong> von Beschuldigten, also Verlobte, Ehegatten, Lebenspartner und gradlinig Verwandte oder Verschw\u00e4gerte, k\u00f6nnen nach \u00a7 52 Abs. 1 StPO das Zeugnis verweigern. Ein solches <strong>Zeugnisverweigerungsrecht<\/strong> besteht gem\u00e4\u00df \u00a7 53 StPO zudem auch f\u00fcr Berufsgeheimnistr\u00e4ger.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ob als Beschuldigter oder als Zeuge stellt eine Vorladung oft einen Ausnahmezustand dar, der f\u00fcr die meisten eine starke Belastung ist. Umso wichtiger ist der Beistand durch einen Anwalt. Dies empfehlen wir Ihnen, egal was f\u00fcr eine Art von Vorladung im Strafverfahren Sie erhalten haben \u2013 ob als Beschuldigter oder als Zeuge.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243; header_2_font=&#8220;Conneqt Bold|||||on|||&#8220; header_2_text_color=&#8220;#666666&#8243; header_2_font_size=&#8220;20px&#8220; header_3_text_color=&#8220;#666666&#8243; custom_margin=&#8220;||35px|||&#8220;]<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">FAQ<\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_accordion _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243; max_width=&#8220;600px&#8220; module_alignment=&#8220;right&#8220;][et_pb_accordion_item title=&#8220;Muss man zu einer polizeilichen Vorladung als Beschuldigter  erscheinen?&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; open=&#8220;on&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Nein, eine polizeiliche Vorladung als Beschuldigter ist nicht verpflichtend. Sie sind auch nicht dazu verpflichtet den Termin abzusagen oder einen Grund anzugeben. Es macht allerdings Sinn einen Anwalt zu kontaktieren, um Einsicht in die Ermittlungsakte zu bekommen.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Muss ich als Beschuldigter aussagen, wenn ich vorgeladen wurde?&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; open=&#8220;off&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Nein, als Beschuldigter haben Sie ein Aussageverweigerungsrecht gem\u00e4\u00df \u00a7 136 Abs. 1 Satz 2 StPO. Davon Gebrauch zu machen, darf Ihnen sp\u00e4ter nicht zum Nachteil ausgelegt werden.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Muss man als Zeuge zu einer Vorladung bei der Polizei erscheinen?&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; open=&#8220;off&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Nein, auch als Zeuge besteht keine Pflicht zum Erscheinen, wenn die Vorladung von der Polizei stammt. Anders ist dies, wenn es sich um eine Ladung der Staatsanwaltschaft handelt.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Hat man als Zeuge auch Rechte, z. B. Schweigerechte?&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; open=&#8220;off&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Ja, auch als Zeuge gibt es Zeugnisverweigerungsrechte, beispielsweise wenn Sie ein enger Angeh\u00f6riger der beschuldigten Person sind oder ein Auskunftsverweigerungsrecht (\u00a7 55 StPO), wenn Sie sich durch eine Aussage selbst belasten w\u00fcrden. Auch Berufsgeheimnistr\u00e4ger k\u00f6nnen das Zeugnis u.U. verweigern.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Was passiert, wenn ich einer verpflichtenden Vorladung (von der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht) nicht folge?&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; open=&#8220;off&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Bei Nichterscheinen k\u00f6nnen Sie zwangsweise vorgef\u00fchrt werden oder es kann ein Ordnungsmittel, z.B. ein Ordnungsgeld, gegen Sie angeordnet werden. Zudem k\u00f6nnen Ihnen die Kosten, die durch das Ausbleiben in dem Verfahren entstanden sind, auferlegt werden.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Was ist der Unterschied zwischen einer Vorladung und einer Ladung?&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; open=&#8220;off&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Eine Vorladung erfolgt meist durch die Polizei und ist unverbindlich. Eine Ladung hingegen wird meist vom Gericht oder der Staatsanwaltschaft angeordnet und ist verpflichtend.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Kann man eine Vorladung absagen oder verschieben?&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; open=&#8220;off&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Bei einer polizeilichen Vorladung k\u00f6nnen Sie den Termin absagen, sie m\u00fcssen es aber nicht. Bei einer bindenden Vorladung sollten Sie rechtzeitig Kontakt mit der Ermittlungsbeh\u00f6rde aufnehmen und einen triftigen Grund f\u00fcr eine Terminsverschiebung angeben.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Muss man bei einer Vorladung seinen Ausweis mitbringen?&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; open=&#8220;off&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Ja, zu einem Vorladungstermin sollten Sie unbedingt ein Ausweisdokument mitbringen, damit Ihre Identit\u00e4t festgestellt werden kann.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Was kann man tun, wenn in der Vorladung kein Grund und keine Details angegeben sind?&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; open=&#8220;off&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Um mehr zu den Hintergr\u00fcnden der Vorladung zu erfahren ist es ratsam einen Anwalt zu kontaktieren. Dieser kann z.B. \u00fcber Akteneinsicht in die Ermittlungsakte weitere Informationen erhalten.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item title=&#8220;Sollte man ohne Anwalt zu einer Vorladung erscheinen?&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; open=&#8220;off&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Eine solche Beurteilung ist einzelfallabh\u00e4ngig. Ratsam ist es aber in jedem Fall, zun\u00e4chst einen Anwalt zu konsultieren und mit ihm zu besprechen, welches Vorgehen in ihrem Fall am sinnvollsten ist.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][\/et_pb_accordion][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; disabled_on=&#8220;on|off|off&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; use_background_color_gradient=&#8220;on&#8220; background_color_gradient_stops=&#8220;rgba(18,18,18,0.5) 0%|#121212 100%&#8220; background_color_gradient_overlays_image=&#8220;on&#8220; background_color_gradient_start=&#8220;rgba(18,18,18,0.5)&#8220; background_color_gradient_end=&#8220;#121212&#8243; background_image=&#8220;https:\/\/defenza.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/AdobeStock_553105295-1-1-scaled.jpg&#8220; custom_padding=&#8220;100px||100px|&#8220; custom_padding_tablet=&#8220;60px||60px|&#8220; custom_padding_phone=&#8220;&#8220; custom_padding_last_edited=&#8220;on|desktop&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; padding_tablet=&#8220;60px||60px|&#8220; padding_last_edited=&#8220;on|desktop&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220; padding_phone=&#8220;60px||60px|&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/defenza.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/AdobeStock_553105295-1-1-scaled.jpg&#8220; alt=&#8220;Rechtsanw\u00e4lt*innen&#8220; title_text=&#8220;AdobeStock_553105295 1&#8243; align_tablet=&#8220;center&#8220; align_phone=&#8220;&#8220; align_last_edited=&#8220;on|desktop&#8220; disabled_on=&#8220;on|off|off&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; max_width=&#8220;600px&#8220; max_width_tablet=&#8220;&#8220; max_width_phone=&#8220;&#8220; max_width_last_edited=&#8220;on|desktop&#8220; custom_margin=&#8220;|||-8%&#8220; custom_margin_tablet=&#8220;60px|60px|60px|60px&#8220; custom_margin_phone=&#8220;&#8220; custom_margin_last_edited=&#8220;on|desktop&#8220; custom_padding=&#8220;|||&#8220; animation_style=&#8220;slide&#8220; animation_direction=&#8220;right&#8220; animation_intensity_slide=&#8220;4%&#8220; animation_starting_opacity=&#8220;50%&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset3&#8243; box_shadow_blur=&#8220;80px&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfahren Sie, wie Sie sich bei einer polizeilichen oder gerichtlichen Vorladung verhalten sollten. 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